Über

LosertMartin Losert studierte Schulmusik, DME (Instrumentalpädagogik), KA (Konzertfach) und Konzertexamen Saxophon (bei Johannnes Ernst) an der Hochschule der Künste Berlin und mithilfe eines DAAD-Stipendiums am Conservatoire de Bordeaux Jacques Thibaud (bei Jean Marie Londeix und Marie-Bernadette Charrier) sowie Politikwissenschaften an der TU Berlin und Musikwissenschaft an der FU Berlin. Er promovierte über die Tonika-Do-Methode bei Prof. Dr. Ulrich Mahlert in Musikpädagogik und war von 2004 bis 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität der Künste Berlin. Seit 1994 unterrichtete er bis 2012 durchgehend an verschiedenen Musikschulen und als freischaffender Instrumentalpädagoge. Seit März 2012 ist er Professor für Instrumental- und Gesangspädagogik am Mozarteum Salzburg. Seit Oktober 2014 leitet er ferner zusammen mit Simone Heilgendorff den Programmschwerpunkt „ConTempOhr. Vermittlung zeitgenössischer Musik – mediating contemporary music“ am interuniversitären Programmbreich „Wissenschaft und Kunst“. Seine bisherigen wissenschaftlichen Veröffentlichungen beschäftigten sich mit Bewegungslernen am Instrument, Musikspielen, Interpretation, bewusstem Hören und Neuer Musik im Instrumentalunterricht.
Sein künstlerischer Schwerpunkt liegt im Bereich der Neuen Musik und der Improvisation. Er ist Mitbegründer des Ensemble Mosaik Berlin und konzertierte in Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien, Polen, Griechenland, Israel, Mexiko, China, Schweden, Norwegen, Finnland, Estland, Russland, Indonesien und der Ukraine auf renommierten Festivals für zeitgenössische Musik wie dem Festival di nuova consonanza Rom, Festival Internazionale di Musica Moderna e Contemporanea Parma, Huddersfield Contemporary Music Festival, Warschauer Herbst, Festival de San Luis Potosi, musica viva München, Musik der Jahrhunderte Stuttgart, Kunstfest Weimar, Chiffren Kiel, Musikbiennale Berlin, MaerzMusik Berlin, UltraSchall Berlin und der Klangwerkstatt Berlin. Ferner spielte er in vielen großen deutschen Orchestern (u. a. den Berliner Philharmonikern und dem Deutschen Symphonieorchester).

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